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18.03.17 Rathaus-Echo - Die Glocke

 

Langjährige Diskussion um Lehrschwimmbad in Freckenhorst
Ohne lange Eingewöhnung haben neun Schüler, die im Rahmen des KidS-Projekts an der Fraktionssitzung der CDU teilnahmen, eifrig beim Thema „Ortsentwicklungskonzept Freckenhorst“ mit dem Teilaspekt Lehrschwimmbecken mitdiskutiert. Neben den finanziellen Rahmenbedingungen wurde auch die historische Entwicklung beleuchtet, um zu verstehen, warum die Frage zum Fortbestand des Lehrschwimmbeckens seit vielen Jahren diskutiert wird.

Bereits 1968 hat sich der Rat der Stadt Warendorf um die Frage des Schwimmunterrichts und des Schwimmsports Gedanken gemacht. Es folgte die Entscheidung, ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, auf dem dank finanzieller Mittel des Bundes und des Landes ein Leistungszentrum für Modernen Fünfkampf entstehen sollte: das heutige Hallenbad im Schulviertel.

Die gleichen Gedanken hegten Politiker der zu dieser Zeit eigenständige Stadt Freckenhorst und planten den Neubau einer modernen Hauptschule mit eigenem Lehrschwimmbad. So sollten auch die Freckenhorster Schüler eine Möglichkeit zur Schwimmausbildung erhalten. 1972 war es soweit, im Februar wurde das Moderne Fünfkampfzentrum mit seinem Hallenbad im Schulviertel Warendorf eröffnet, im Oktober folgte die Eröffnung der Hauptschule Freckenhorst mit seinem Lehrschwimmbad und einer neuen Sporthalle. So konnte in beiden selbstständigen Gemeinden eine schulische Schwimmausbildung beginnen.

Die kommunale Neugliederung 1974 führte zur Zusammenlegung der Städte Warendorf und Freckenhorst zur Stadt Warendorf. Im gleichen Jahr erfolgte die Grundsteinlegung für die Sportschule der Bundeswehr. Nach vierjähriger Bauzeit eröffnete 1978 das heutige Schwimmbad mit seinen beiden Wettkampfbecken. Innerhalb von sechs Jahren entstand so die Warendorfer Bäderlandschaft, unter Federführung unterschiedlicher Verantwortungsträger und Interessen.

Seitdem haben sich die Interessen verändert. Bereits 2003 wurde die Thematik im Rathaus diskutiert und eine Schließung eines Bades beschlossen. Diese Entscheidung wurde in Frage gestellt, so dass wir 2017 vor den gleichen Problemen stehen.

Im Rahmen der Fraktionssitzung schilderten die Schüler ihre Standpunkte zum Fortbestand der Bäderlandschaft und der Schul-, Sport- und Vereinssituation in Freckenhorst. So unterschiedlich die Argumente auch waren, eines wurde mir deutlich: Eine Entscheidung ist überfällig, und eine Lösung sollte nicht nur die Frage des Lehrschwimmbads beantworten. Der „frische Wind“ aus dem KidS-Projekt hilft die Zukunft zu gestalten.

Mit dem Antrag der Verwaltung zur Durchführung eines Ratsbürgerentscheides hat unser Bürgermeister das Heft des Handelns übernommen, um eine Entscheidung zum Fortbestand des Lehrschwimmbads zu bekommen. Ich hoffe, wir finden zügig diese Entscheidung auf breiter Basis für alle Teilaspekte der Ortsentwicklung in Freckenhorst.

Dirk Schellhammer

 

 
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