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27.05.17 Rathaus-Echo - Die Glocke

 

LSB-Sanierung ist nicht zu stemmen
Das Herz sagt ja, der Verstand sagt nein: So möchte ich das Ergebnis der Abstimmung über das Lehrschwimmbad in Freckenhorst zusammenfassen. Nachdem im Rat mit 23 zu 20 Stimmen der Vorschlag der Verwaltung, das Lehrschwimmbad nicht zu sanieren, abgelehnt wurde, erhielt der Beschlussantrag, die Stadtwerke mit der Bereitstellung der Gelder zu beauftragen, auch keine Mehrheit.

Wissen muss man, dass der gesamte Bäderbetrieb bei den Stadtwerken angesiedelt ist. Jetzt musste von allen Ratsvertreterinnen und -vertretern Farbe bekannt werden. Es ging erstmals um die Rechnung, wer bezahlen soll. Und siehe da: Acht der vorherigen Befürworter stimmten jetzt mit nein.

Dieses Dilemma hätte vermieden werden können. Bereits in der Hauptausschusssitzung hatte ich darauf hingewiesen, dass bei aller Euphorie man mir bitte sagen solle, wie und wer das bezahlen soll. Mir war klar, dass Sanierungskosten von zirka 2,5 Millionen oder sogar ein angedachter Neubau von zirka 4,3 Millionen Euro so nicht zu stemmen sind.

Dies muss allen Ratsvertretern klar gewesen sein. Wenn ich als Politiker auf kommunaler Ebene arbeite, muss ich auch Entscheidungen treffen, die einigen nicht gefallen, aber für die Allgemeinheit notwendig sind. Bei all meinem Handeln darf ich das Wohl der gesamten Stadt nicht aus den Augen verlieren. Wenn etwas nicht bezahlbar und für die Daseinsvorsorge nicht unbedingt erforderlich ist, dann muss man auch mal nein sagen können. Davor scheuen wohl einige Politiker zurück, weil es ja Wählerstimmen kosten könnte.

Daran glaube ich aber nicht. Die Bürger verstehen sehr wohl, warum eine Entscheidung mal so oder so ausfällt. Ich muss es nur erklären, ich muss den Dialog suchen, sicherlich nicht immer angenehm, aber das muss man aushalten. Ich jedenfalls habe für meine klare Haltung sehr viel Zuspruch und Lob bekommen.

Um hier nicht falsch verstanden zu werden, möchte ich betonen, dass ich die Arbeit von „Pro Bad“ mit ihrem Vorsitzenden, dem rührigen Dieter Mevert, ausdrücklich anerkenne. Aber aus dem damaligen Nutzungsvertrag lässt sich nun mal keine Vollsanierung oder Neubau begründen. Ich würde Freckenhorst wie aber auch jedem anderen Ortsteil ein Lehrschwimmbad gönnen, nur, es muss notwendig und bezahlbar sein. Beides trifft nach meiner Meinung nicht zu. Wir sind in der Stadt Warendorf überdurchschnittlich gut mit einem Hallenbad, einem Freibad sowie der fast kostenlosen Nutzung der „Schwimmoper“ der Bundeswehrsportschule versorgt. Mit etwas gutem Willen werden die betroffenen Freckenhorster Vereine auch in diesen Bädern ihren Platz finden, davon bin ich überzeugt.

Lassen sie es uns dabei belassen und uns jetzt aufmachen, gemeinsam für Freckenhorst ein Freizeit- und Sportkonzept entwickeln, welches umsetzbar und nachhaltig ist. Es gibt schon gute Vorschläge aus dem OEK und aus der Bevölkerung, packen wir’s an.

Willi Schöning

 

 
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