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Der Stadtverband der CDU Warendorf


Rolf Berlemann ist neuer Vorsitzender des
CDU-Stadtverband Warendorf


Straßenwahlkampf setzt auf Werbebotschaft am Autoheck

Sehen Sie hier den entsprechenden Zeitungsausschnitt aus Die Glocke.


Westfälische Nachrichten, 21.07.09

„Tour de WAF“: Sportlicher Start in den Wahlkampf

Warendorf - Meist blieb es trocken, manchmal kam die Sonne durch - und einen kleinen Schauer überstand die radelnde Gruppe ohne Probleme: Mit einer „Tour de WAF“ startete Warendorfs CDU in den anstehenden Doppelwahlkampf.

Kommunal- und Bundestagswahl stehen an - und so bot es sich für die CDU-Kandidaten Reinhold Sendker (Bund) und Marc-André Burgdorf (Bürgermeister) an, gemeinsam sportlich in die Pedale zu treten.

Sie wurden bei dem Ganztagsausflug von einer gut 40-köpfigen Begleitmannschaft unterstützt, zu der unter anderem auch Landrat Dr. Olaf Gericke gehörte.


Start auf dem Marktplatz: Mit einer „Tour de WAF“ starteten Bürgermeisterkandidat Marc-André Burgdorf und Reinhold Sendker (Bundestag) in den Wahlkampf.Fotos: (Lowinski)

Auf dem Besuchsprogramm standen die Deula, die Emsrenaturierungs-Maßnahmen in Einen, der geplante Bahnhaltepunkt in Müssingen und der Knotenpunkt der Umgehung Freckenhorst mit der B 64n. Zum Abschluss ging es dann noch zum „Poggenradweg“ an der Everswinkler Straße in Freckenhorst.

In der Deula, wo die Radler auch das Mittagessen einnahmen, präsentierte Geschäftsführer Karsten Mensing einen Betrieb, der sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt hat. Die Zeiten, in denen hier der Bauer einzig das Pflügen lernte, sind vorbei. Das steht zwar auch noch auf der Tagesordnung, aber die Deula hat sich zu einem Ausbildungs- und Fortbildungsunternehmen gemausert, dessen Bandbreite an Themen deutlich größer geworden ist. Stück für Stück wird zudem der Gebäudebestand modernisiert und erweitert. Mensing ist mit der Entwicklung sehr zufrieden.

An der Ems in Einen werden zurzeit rund fünf Millionen Euro in eine Renaturierungsmaßnahme investiert, die dem Fluss wieder einen etwas natürlicheren Verlauf geben und dafür sorgen soll, dass weniger Sand in Richtung Telgte transportiert wird. Gleichzeitig entsteht hier eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke.

Der neue Bahnhaltepunkt in Müssingen soll im Jahr 2011 Wirklichkeit werden. Die Pläne sind weitgehend fertig. Alwin Wiggering lobte die Arbeit des Warendorfer Bauamtes und von Baudezernent Oliver Knaup, die das Projekt vorangetrieben haben.

An der zukünftigen Schnittstelle von B 64n und Freckenhorster Umgehungsstraße gab es dann zum ersten Mal kontroverse Diskussionen. Paul Afhüppe machte hier für die Gegner der Umgehung deutlich, dass sie auch weiterhin massiven Widerstand gegen die Pläne leisten wollen. Man werde alle Rechtsmittel ausschöpfen. Martin Richter machte für die CDU deutlich, dass seine Partei hinter dem Bau der Straße stehe. Die B 64n sei als überörtliche Verbindung für die ganze Region genauso wichtig, wie die Umgehung Freckenhorst für die Lebensqualität der Menschen im Ort. „Diese beiden Straßen bilden ein feinabgestimmtes Paket, das zusammen gehört und das die CDU nicht infrage stellt“, sagte Richter.
 

VON CHRISTOPH LOWINSKI, WARENDORF
Sehen Sie hier die Fotoserie der Westfälische Nachrichten


Die Glocke, 02.12.08

Mit ganz neuem Personalangebot in die Wahl 2009

Von unserem Redaktionsmitglied PETER WILD

Warendorf (gl). In acht von zwölf Wahlbezirken der Kernstadt will die CDU-Ortsunion Warendorf bei der Kommunalwahl 2009 mit neuen Kandidaten antreten. Die Mitgliederversammlung stellte am Montagabend (1. Dezember) die Weichen für den personellen Neuanfang.

Von den Kandidaten, die zur Kommunalwahl 2004 angetreten waren, werden sich nur noch drei erneut zur Wahl stellen: Hermann-Josef Vinke (62), Georg Graf von Spee (62) und Andrea Blacha (45). Hinzu kommt Ratsmitglied Martin Schulte (55), der als „Nachrücker“ während der Wahlperiode (er übernahm das Mandat von Martin Schäpermeier) auch noch zu den „Frischlingen“ gehört.

Interessante Namen stehen auf der Kandidatenliste, darunter mit Willi Schöning (59, Diplom-Verwaltungswirt und Kriminalhauptkommissar) und Ralph Perlewitz (49, Anwalt) zwei bekannte Karnevalisten. Überraschend auch die Nominierung von Bianca Füchtenkötter (35, Tagesmutter), die sich als Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens gegen die Schließung der Ketteler-Hauptschule einen Namen gemacht hatte. Hohe Bekanntheitsgrade haben auch Hermann Temme (49, Diplom-Agraringenieur) und Engelbert Hagemeyer (57, Architekt), hinzu kommen Rainer Robers (47, Elektromeister), Patrick Uchtmann (28, Bankfachwirt; für die Junge

Union) sowie Alfons Havelt (51, Diplom-Agraringenieur), der den Bezirk Ferdi Ostholts in Vohren erhält.

Damit liegt der Altersschnitt der Kandidaten knapp unter 50, mit im Schnitt 2,0 Kindern dürfte auch die familienpolitische Komponente ausreichend Berücksichtigung finden. In jedem Fall steht die Ortsunion einstimmig hinter den Vorschlägen der Personalkommission, die Hermann Vinke und Rolf Berlemann bildeten.


Mit vielen neuen Kandidaten geht die CDU-Ortsunion Warendorf ins Rennen um die Ratsmandate bei der Kommunalwahl im Juni 2009: (vorne, v.l.) Bianca Füchtenkötter, Andrea Blacha, Bürgermeisterkandidat Marc-André Burgdorf und Georg Graf von Spee sowie (stehend, v.l.) Hermann-Josef Vinke, Hermann Temme, Engelbert Hagemeyer, Rainer Robers, Alfons Havelt, Martin Schulte, Willi Schöning, Ralph Perlewitz und Patrick Uchtmann. Bild: Wild

Von unserem Redaktionsmitglied PETER WILD


Die Glocke, 02.12.08

„Urgesteine“ der Ratspolitik nehmen Abschied

Neben Ferdinand Ostholt stellen sich weitere langjährige Ratsmitglieder nicht mehr zur Wahl, darunter „Urgesteine“ wie der Vize-Bürgermeister und frühere Fraktionssprecher Manfred Kampelmann, Hermann Wohlers, Mechthild Wolff und Karl-Heinz Weise. Überraschend kommt für viele der Verzicht von Maria Mussaeus – die Fraktionsvorsitzende der Wahlperiode

1999-2004 war in der laufenden Ratsperiode für Franz Stockmann zurückgekommen – und von Rolf Berlemann. Der Stadtverbandsvorsitzende tritt nach nur einer Ratsperiode aus beruflichen Gründen kürzer.

Ortsunionsvorsitzender Dr. Eckhard Niermann dankte den Ausscheidenden für ihren Einsatz und hatte schon bei seiner Begrüßung festgestellt, dass fünf Nicht-Parteimitglieder zur Versammlung erschienen waren – allesamt Bewohner aus Neuwarendorf, die für ihre kritische Haltung zur B

64 n-Südumgehung bekannt sind. Und obwohl gleich mehrere Ratskandidaten und Bürgermeisterkandidat Marc-André Burgdorf (Freckenhorst) in ihren Wortbeiträgen ein Bekenntnis zur Umgehung ablegten, blieb eine offene Konfrontation aus. Am Ende der Sitzung hatten sogar vier der Besucher eine Beitrittserklärung unterschrieben und sich damit entschieden, in der CDU für ihre Belange zu kämpfen.

Zum Sprecher der alten Fahrensleute machte sich Hermann Wohlers, 40 Jahre in der Partei aktiv. Der Abschied falle ihm vor allem deshalb nicht schwer, weil er die CDU mit ihrem personellen Angebot für die Kommunalwahl bestens aufgestellt sehe. Zugleich appellierte der erfahrene Ratspolitiker, die Reserveliste „mit Bedacht“ aufzustellen.

Zum Abschluss stellte Spitzenkandidat Marc-André Burgdorf seine Thesen für eine erfolgreiche Kommunalpolitik vor. Unter anderem kritisierte er die Wirtschaftsförderung und „teilweise unkoordinierte Stadtentwicklungsplanung“, warnte vor Schnellschüssen bei der Überplanung der „Emsinsel“ und stellte diesbezüpglich den Bedarf für so viele zusätzliche Wohnungen in Frage. Museale und Erholungsnutzung seien als Alternativen zu prüfen, und vielleicht wäre sogar eine Bewerbung für eine Landesgartenschau denkbar.

Von unserem Redaktionsmitglied PETER WILD


Die Glocke, 02.12.08

Der Kommentar

Frischer Wind für Sturm auf Rathaus

Von unserem Redaktionsmitglied PETER WILD

Es weht ein frischer Wind bei der CDU, die mit neuem Elan zum Sturm aufs Rathaus bläst. Zunächst die Präsentation eines jungen Überraschungskandidaten für das Bürgermeisteramt, jetzt in der größten Ortsunion auf Stadtebene ein Personaltableau für die Ratswahl, das eines ganz deutlich macht: Die Union will nach der verlorenen Kommunalwahl

2004 raus aus dem Schmollwinkel und mit unverbrauchten Kräften die Aufgaben der Zukunft angehen. Das Ziel, die absolute Mehrheit der Ratssitze zurückzuerobern und damit – ob mit dem eigenen Kandidaten im Bürgermeisteramt oder mit dem jetzigen Amtsinhaber – in der neuen Ratsperiode wieder mehr christdemokratische Marksteine setzen zu können, ist nicht unrealistisch. Jedenfalls bietet das gestern präsentierte personelle Angebot der Ortsunion Warendorf einige Namen und Köpfe, die geeignet sind, Wähler im bürgerlichen Lager anzusprechen, die der CDU bei der vorigen Wahl untreu geworden sind. Einiges wird natürlich auch von der noch zu erarbeitenden Programmatik abhängen, noch mehr aber vielleicht davon, wie sich die direkte Konkurrenz positionieren kann.

Die große Unbekannte dabei ist die FWG, die zuletzt in schweren Turbulenzen war und die sich viel wird einfallen lassen müssen, um ihr starkes Ergebnis von 2004 zu verteidigen – insbesondere gegen diese neue CDU.

 


08.11.08 Die Glocke, von Peter Wild
Marc-André Burgdorf Bürgermeisterkandidat

(gl). Marc-André Burgdorf (36) möchte für die Warendorfer CDU in den Bürgermeisterwahlkampf bei der Kommunalwahl 2009 gehen. Er will den parteilosen Amtsinhaber Jochen Walter (63) ablösen, der für eine zweite Amtszeit kandidiert und dabei von SPD, Grünen, FDP und FWG unterstützt werden dürfte.
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Lesen Sie auch hier die weiteren Berichte in
Die Glocke
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08.11.08 Westfälische Nachrichten
„Mister 100 Prozent“

 „Ich will den Wechsel und Bürgermeister dieser Stadt werden. Dazu bin ich bereit, packen wir es gemeinsam an!“ Seit gestern Abend, 20.29 Uhr, ist Marc-Andre Burgdorf offizieller Bürgermeisterkandidat der CDU.
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08.11.08 Westfälische Nachrichten
„Ich setze auf Sieg – nicht auf Platz“

Warendorf. Wer ist Marc-Andre Burgdorf? Ein Neuling, den bisher nur ein paar Eingeweihte im CDU-Ortsverein Freckenhorst kannten, will Bügermeister Jochen Walter bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 vom Rathaussessel stürzen.
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08.11.08 Westfälische Nachrichten
Steckbrief: Jurist, Theologe und Verwaltungsfachmann

Marc-Andre Burgdorf wurde 1972 in Bielefeld geboren. Der Leiter des Haupt- und Personalamtes des Kreises Warendorf ist verheiratet und hat eine 13-jährige Tochter.
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Deutliches Signal

 "Wir starten neu und sind voller Zuversicht, dass wir in der neuen Formation im Stadtverband die anstehenden Wahlen mit ganzer Kraft und erfolgreich vorbereiten und durchführen werden," macht Rolf Berlemann, neu gewählter Vorsitzender, in der konstituierenden Sitzung des Vorstandes deutlich. Eine volle Tagesordnung beschäftigte dann auch die Vertreter aus allen Ortsteilen, so dass wenig Zeit blieb, um sich lange mit einer Rückschau zu befassen. Der Weg nach vorne ist unser Ziel, der Blick zurück hilft da weniger, waren sich die Vorstandsmitglieder einig. Der Fraktionsvorsitzende Bernhard Halbuer berichtete aus der Arbeit der Fraktion und stellte klar, dass er für die Erarbeitung einer Wahlplattform ganz eng mit dem Geschäftsführer des Stadtverbandes, Karl-Wilhelm Hild, zusammenarbeiten werde. Hild stellte heraus, dass die Fraktion in diese Arbeit maßgeblich, als die operative Spitze der Politik, eingebunden werden müsse, und begrüßt ausdrücklich die von Halbuer signalisierte Unterstützung. Ganz konkret wurde neben einer Vielzahl von Terminüberlegungen festgelegt, wann der/die angekündigte Bürgermeisterbewerber/in der CDU der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Berlemann:" Zu Freitag, 7. November 2008, 19.00 Uhr werden wir die Mitglieder des CDU Stadtverbandes einladen, um die Vorstellung des/der Bürgermeisterkandidaten/in vorzunehmen“. Mit dieser Veranstaltung setzen wir einen ersten Eckpunkt für die Öffentlichkeit und werden damit auch der Erwartungshaltung unser Mitglieder und der Bürgerinnen und Bürger der Stadt gerecht, die mit Recht auf ein kommunalpolitisches Signal der größten politischen Kraft der Stadt Warendorf warten, macht der Vorstand seine Entschlossenheit für den anstehenden Kommunalwahlkampf deutlich.


v.l.n.r.: Peter Molitor, Ludger Rogge, Markus Pletzing, Burkhard Marx, Karl-Wilhelm Hild, Rolf Berlemann, Martin Richter, Bernhard Halbuer, Paul Aloys Schwienhorst, Lambertus Bütfering
09.10.2008


17.09.08 Die Glocke:


Der neue Vorstand des CDU-Stadtverbands Warendorf mit (vorne, v.l.) Geschäftsführer Karl-Wilhelm Hild, dem Vorsitzenden Rolf Berlemann, dessen Stellvertreter Martin Richter sowie (hinten, v.l.) den Beisitzern Burkhard Marx, Dr. Hans-Eckhard Niermann, Fraktionssprecher Bernd Halbuer, Peter Molitor, Ludger Rogge und Paul Schwienhorst geht optimistisch ins Wahlkampfjahr 2009.
Bild: Wild


Mit Berlemann Generationswechsel

Warendorf (pw). Den neuen geschäftsführenden Vorstand des CDU-Stadtverbands werden die Beisitzer Lambertus Bütfering (Freckenhorst), Burkhard Marx (Warendorf), Peter Molitor (Hoetmar), Dr. Hans-Eckhard Niermann (Warendorf), Ludger Rogge (Milte), Stephan Schulze Westhoff (Einen-Müssingen) und Paul Schwienhorst (Hoetmar) unterstützen. Erste personelle Weichenstellungen für die Kommunalwahl im Juni 2009, die auch beim Namen zu nennen sind, traf der CDUStadtverband gestern Abend mit Blick auf den Kreistag: Die amtierenden Kreistagsmitglieder Rolf Möllmann, Josef Hörnemann und Karl-Wilhelm Hild (alle Ortsunion Warendorf) sowie Hannelore Dufhues (Freckenhorst) sollen erneut als Kandidaten im Stadtgebiet arendorf aufgestellt werden. Die neue Stadtverbandsspitze unter Führung des 44-jährigen Ingenieurs Rolf Berlemann wird jetzt die personellen und programmatischen Weichen fürs Kommunalwahljahr stellen. Angekündigt wurde gestern Abend bereits ein "Generationswechsel", der für einen "politischen Aufschwung" sorgen soll.


Christdemokraten kämpfen um das Bürgermeisteramt
Von unserem Redaktionsmitglied PETER WILD Warendorf (gl). Die CDU will mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl 2009 gehen. Diese Entscheidung gab der Stadtverband der Christdemokraten gestern Abend offiziell bekannt. Ein Name soll allerdings erst Anfang November genannt werden. Wie bereits berichtet, hat die Personalkommission des Stadtverbands in den zurückliegenden Wochen und Monaten intensiv daran gearbeitet, einen Kandidaten oder eine Kandidatin zu finden, mit dem oder der sich die Christdemokraten gute Chancen ausrechnen, den seit 2004 amtierenden Bürgermeister Jochen Walter abzulösen. Der parteilose Amtsinhaber, der bei der Kommunalwahl 2004 überraschend mit 63 Prozent der Stimmen in der Direktwahl gegen den früheren Bürgermeister Theo Dickgreber (CDU) gewonnen hatte, will bekanntlich für eine zweite Wahlperiode kandidieren. Signale für eine erneute Unterstützung aus Kreisen von SPD, FDP, Grünen und FWG sind bereits ausgesandt worden, auch wenn formale Beschlüsse noch ausstehen. Selbst wenn ein Name offiziell noch nicht genannt wird, zeichnen sich die Konturen des CDU-Bewerbers bereits ab. Es soll eine "junge" Alternative zum 62-jährigen Amtsinhaber sein, sodass für den Fall, dass es im ersten Anlauf nicht klappen sollte, auch für die Wahl 2015 bereits eine Perspektive aufgebaut werden kann, wie der scheidende Stadtverbandsvorsitzende Dr. Hans- Eckhard Niermann betonte. Die Kandidaten, die der Personalkommission die Bereitschaft zur Bewerbung signalisiert haben, seien von der beruflichen Qualifikation und Erfahrung bestens geeignet für die anstehenden Aufgaben, zeigte sich Dr. Niermann überzeugt von der (Vor-)Auswahl.

Keinen Zweifel ließ die CDU gestern daran, dass sie sich auch für die Ratswahl neu positionieren und mit vielen jüngeren Leuten versuchen will, die 2004 verlorene absolute Mehrheit für die nach wie vor größte Ratsfraktion zurückzuholen. Das Aufstellungsverfahren für die Ratskandidaten wird unter Führung des neuen Stadtverbandsvorstands erfolgen, dessen gestern beschlossene Zusammensetzung auch bereits den Aufbruch zu neuen Ufern deutlich macht: Zum Vorsitzenden wurde Rolf Berlemann (Ortsunion Warendorf) einstimmig gewählt, Stellvertreter sind Martin Richter (Freckenhorst) und Markus Pletzing (Milte). In neuer Funktion als Geschäftsführer soll der erfahrene Karl-Wilhelm Hild (Warendorf), Kreistags- Fraktionschef und zuvor viele Jahre Sprecher der Stadtratsfraktion, eine starke Rolle im Wahlkampfmanagement spielen.

Quelle: Die Glocke, 17.09.08


Die Glocke, 28.05.08

Kandidatenkür frühestens im Herbst

Bei der Frage der Bürgermeisterkandidatur zur Kommunalwahl in gut einem Jahr will sich die CDU „alle Optionen offen lassen“. Das sagte Dr. Hans-Eckhard Niermann (CDU-Stadtverband) gestern auf „Glocke“-Anfrage. Erst im September oder Oktober werde eine definitive Entscheidung über eine Nominierung erfolgen, sagte Dr. Niermann, der zurzeit kommissarischer Vorsitzender des CDU-Stadtverbands ist.

Noch vor den Sommerferien aber werde es eine Versammlung des CDU-Stadtverbands geben, bei der ein neuer Vorstand gewählt werde – eine wichtige Weichenstellung, denn dieses neue Führungsgremien wird die Union organisatorisch und inhaltlich in den Kommunalwahlkampf führen.

„Alle Optionen offen halten“ – das heißt laut Dr. Niermann auch, dass noch keine Einigung darüber erfolgt ist, ob die CDU überhaupt mit einem eigenen Kandidaten in die Wahlentscheidung gehen wird. Denkbar wäre demnach auch, dass Amtsinhaber Jochen Walter, der sich bei seiner Kandidatur im Jahr 2004 gegen den damaligen CDU-Bürgermeister Theo Dickgreber auf eine Wahlempfehlung von SPD, FDP, FWG und Grünen hatte stützen können, 2009 keinen von der CDU nominierten Gegenkandidaten erhält. Walter hatte bereits im Sommer vorigen Jahres bekannt gegeben, dass er für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehe.

Seit Monaten ist eine „Strategiekommission“ der CDU auf Stadtverbandsebene dabei, die Lage zu sondieren und mit möglichen Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Inzwischen verdichten sich Gerüchte, dass ein in Warendorf nicht unbekannter Wunschkandidat seine Bereitschaft zur Nominierung in Aussicht gestellt hat. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es auf „Glocke“-Anfrage gestern weder vom Stadtverband noch von dem mutmaßlichen Kandidaten selbst.

Dr. Hans-Eckhard Niermann: „Die Entscheidung, einen Gegenkandidaten zu Bürgermeister Walter aufzustellen, will wohl überlegt sein. Wir wollen keinen Zählkandidaten, der am Ende nur ,verbrannt’ wird, sondern es muss eine Persönlichkeit sein, die eine realistische Chance hat, das Amt zu gewinnen.“ Natürlich gebe es mögliche und aussichtsreiche Bewerber, die genug eigenes Format aufwiesen, um nicht nur eine „Anti-Walter“-Option zu sein, aber Namen seien zurzeit nicht zu nennen, sagte der Stadtverbandschef. „Das ist im Herbst früh genug. Ein Wahlkampf, der sich über mehr als ein Jahr hinzieht, kann niemand wollen.“

Von unserem Redaktionsmitglied

PETER WILD

Noch ziehen sie an einem Strang:Bei der Errichtung des Maibaums auf dem Marktplatz am 30. April im Rahmen einer Veranstaltung der CDU-Ortsunion Warendorf stellten sich die CDU-Oberen, darunter prominente Mitglieder der Strategiekommission, direkt hinter Bürgermeister Jochen Walter (r.).

Im Bild (v. l.) Dr. Hans-Eckhard Niermann (Strategiekommission) und Mechthild Hagemeyer (beide Stadtverbands-Vorstand), als Gast VHS-Leiter Rolf Zurbrüggen, Dr. Wolfgang Kirsch (Strategiekommission), CDU-Kreisvorsitzender Reinhold Sendker MdL und Kreistagsfraktionsvorsitzender Karl-Wilhelm Hild (Stadtverbandsvorstand). Archivbild: Poschmann
Quelle: Die Glocke

 

 
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