Stadtentwicklung in Warendorf

“Die Landesgartenschau 2026 wir einen Meilenstein in der Stadtentwicklung markieren“, wagt Peter Steinkamp ein Prognose. „Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wird das Jahr 2026 zum Gradmesser für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt.“ Die Projekte Emsrenaturierung im Stadtgebiet, das integrierte Stadtentwicklungskonzept, die Umwandlung der Brinkhaus-Brache und auch die Konzepte zur Mobilitätswende, wie der Ausbau des Mobilitätspunktes am Bahnhof sowie das Radwegekonzept werden direkten Einfluss auf den Erfolg der Landesgartenschau nehmen. „Um die Mobilität der Zukunft positiv zu gestalten, benötigen wir leistungsfähige Verknüpfungspunkte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsträgern. Der Ausbau der Radstation und der Bau von dringend benötigten zusätzlich Parkplätzen sind dabei wichtige Punkte, die sich bereits kurz vor der Umsetzung befinden“, sagt Ratsherr Andreas Nickel. „Wir brauchen aber dringend eine Beschleunigung beim Ausbau und Sicherung der Bahnstrecke nach Warendorf. Die Beschleunigung der bestehenden Pläne zur Sicherung von Bahnübergängen durch die Planungsbehörden muss zur Chefsache gemacht werden. Die Pläne für eine S-Bahn Münsterland mit einem 20 Minuten-Takt, vorangetrieben durch die Stadt Münster, werden für Warendorf entscheidende Standortvorteile bringen.“ Die Landesgartenschau wird zahlreiche Besuchergruppen nach Warendorf bringen. „Wir setzen darauf, dass viele Gruppen mit der Bahn anreisen und bereits bei der Ankunft auf ein attraktives Warendorf treffen“, meint Marija Ruzhitskaya. „Durch das derzeit in der Umsetzung befindliche integrierte Stadtentwicklungskonzept werden die Besucherinnen und Besucher durch eine „frisch renovierte“ Altstadt zum Landesgartenschaugelände gelangen.“ Aber es werden auch Besucher mit PKW und Reisebus für ein solches Ereignis anreisen. Um diese Verkehrsströme zu lenken, stellt auch die Vollendung der Stadtstraße Nord eine wichtigen Beitrag für Warendorfs Entwicklung dar. „Mit der neuen Brücke werden die Autoschlangen auf der Andreasstraße zu den Stoßzeiten hoffentlich ein Ende haben”, erklärt Peter Steinkamp. „Unsere Neubürgerinnen und Neubürger im Baugebiet In de Brinke werden diesen kurzen Weg zur Bundesstraße und in den Südkreis zu schätzen wissen. Sie werden sich aber in der Freizeit noch mehr über die Nähe zur Natur, den neu geschaffenen Auwäldern entlang der Emsrenaturierung, freuen.“ „Im Münsterland stellt das Fahrrad ein wichtiges Verkehrsmittel dar“, stellt Dirk Schellhammer fest. „Mit dem derzeit in Erarbeitung befindlichen Radverkehrskonzept müssen wir die Planungsgrundlage schaffen für attraktive Wegeverbindungen innerhalb der Kernstadt und zu den Ortsteilen.“ Die Landesgartenschau 2026 kann dabei der Gradmesser und Ansporn zur Umsetzung der wichtigsten Radwegeprojekte werden, für Verwaltung wie auch für die politischen Verantwortungsträger.

Die zukünftige Entwicklung ist nicht abhängig von der Landesgartenschau 2026, aber die Landesgartenschau 2026 kann der Ansporn für eine umfassende Gestaltung unserer Zukunft in Warendorf sein! „ Die CDU-Ortsunion unterstützt die Bewerbung um die Landesgartenschau und daher hoffen wir auf eine breite Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger“, fasst Valentina Leutner zusammen.