Hallenbadbesichtigung in Warendorf

„Man kann wohl sagen, dass ein neues Bad kein Luxus ist“, fasste Henning Rehbaum die Besichtigung des Warendorfer-Hallenbades am Montagabend zusammen. Zuvor erkundeten auf Einladung von Bürgermeister Peter Horstmann Abgeordnete aus Bund und Land das in die Jahre gekommene Gebäude und dessen Technik. Die Notwendigkeit eines Neubaus wurde dabei durch die Anwesenheit zahlreicher Vereins- und Verbandsvertretern unterstrichen. Mit den Eindrücken von tropfenden und sickernden Stellen und Technik aus den siebziger Jahren stellte Stadtwerke-Geschäftsführer Urs Reitis anschließend den Weg zur aktuellen Planung und den Ablauf bis zur Erstellung eines Neubaus vor.

Während Henning Rehbaum und Daniel Hagemeier die Umstände bereits aus einer Ortsbesichtigung am 17. Januar kannten und ihren Einsatz für die Bereitstellung von Fördermöglichkeiten durch Bund und Land angekündigt hatten, bekräftigten insbesondere auch die Vertreter von Grünen und FDP, Josefine Paul und Markus Diekhoff, die Ansicht, für solche Fälle solle es eine Förderung geben.

Henning Rehbaum hatte bereits nach dem ersten Besichtigungstermin, initiiert durch die OU Warendorf, eine entsprechende Anfrage an das Bundesbauministerium gestellt.

„Nun heißt es Hausaufgaben machen, damit die notwendigen Unterlagen bereitstehen, um sich erfolgreich auf Fördertöpfe zu bewerben“, ergänzt Dirk Schellhammer: „Der Zeitplan sieht die Eröffnung des Neubaus bis 2026 vor. 58 Jahre nach der Grundsteinlegung hätte dann das alte Becken ausgedient,- ein stolzes Alter.“