Freckenhorster Tor soll sicherer werden

CDU beantragt Rot-Einfärbung der Radverkehrsflächen.
Täglich passieren mehrere Tausend Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer die Kreuzung am „Freckenhorster Tor“ an der B64/L547. „Gerade in den Stoßzeiten müssen zahlreiche Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit oder ins Schulviertel die Kreuzung überqueren“, weiß CDU-Ratsherr Dirk Schellhammer: „Um die Verkehrssicherheit kurzfristig zu erhöhen, spricht sich die CDU-Ratsfraktion dafür aus, die bereits markierte Radverkehrsfläche im Kreuzungsbereich rot einzufärben.“ Bei Bürgermeister Axel Linke habe man beantragt, mit dem Straßenbaulastträger „Straßen.NRW“ Kontakt aufzunehmen und auf eine zeitnahe Realisierung hinzuwirken.

„Vor allem aus Richtung Freckenhorst kommend, ist die Gefahr für Radfahrer extrem hoch, in den toten Winkel von LKWs, aber auch Auto zu geraten“, sagt CDU-Ratsherr Willi Schöning: „Wir halten daher Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für dringend geboten.“ Durch die optische Hervorhebung der Radverkehrsfläche, werde zum einen die Aufmerksamkeit von Verkehrsteilnehmern erhöht. Zum anderen könnten letztere die bestehenden Regelungen schneller antizipieren: „Wir sind überzeugt, dass durch diese kostengünstige und kurzfristig umzusetzende Maßnahme die Gefahr von Fehlern beim Queren und Abbiegen wesentlich reduziert und Radfahren in Warendorf noch sicherer gemacht wird.“

Eine ähnliche Rot-Markierung könne sich die CDU auch auf der Kreuzung der B64 mit der Andreas- und Blumenstraße, Höhe Teutemacher, vorstellen, die ebenfalls täglich von vielen Radfahrern genutzt werde. Die Umsetzung der Maßnahme am Freckenhorster Tor sehe die Ratsfraktion unabhängig von der derzeit laufenden Erstellung eines Radwegekonzeptes als geboten an. Dieses Konzept war im letzten Jahr auf Initiative der CDU von der Stadt Warendorf in Auftrag gegeben worden; einen ersten Zwischenstand hatte das Ingenieur-Büro IPW aus Wallenhorst in den Sitzungen des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses sowie der Bezirksausschüsse vorgestellt. Zudem hatte die CDU begleitend zur Konzepterstellung Anfang März eine Online-Umfrage gestartet.

„Über 150 Personen haben bislang an der Umfrage teilgenommen und konkrete Anregungen zum Konzept gegeben“, sagt Dirk Schellhammer: „Wir haben uns über die hohe Teilnahme enorm gefreut.“ Die vielen Rückmeldungen würden zeigen, dass zwischen den Ortsteilen, aber auch in der Kernstadt die bestehenden Radverbindungen gerne genutzt werden, jedoch auch noch deutliche Verbesserungen erwartet werden.

Neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit am Freckenhorst Tor, hätten sich die Mitbürger wiederholt für ein einheitliches Erscheinungsbild der Radwege im Stadtgebiet stark gemacht. „Hier wird konkret eine Ausgestaltung der Radwege wie in Holland vorgeschlagen“, verrät Dirk Schellhammer. „Eine einheitliche Roteinfärbung des Fahrbahnbelags der Radwege, im Idealfall mit glattem Asphalt, solle hierbei Priorität haben.“ Weiterhin seien von den Mitbürgern beispielsweise die unzureichende Breite des Radweges entlang der L547 zwischen Freckenhorst und Warendorf oder insbesondere durch Wurzelwuchs hervorgerufene bauliche Mängel bemängelt worden.

„Unser Ziel ist es, die gemachten Vorschläge in die Erarbeitung des Radverkehrskonzeptes der Stadt Warendorf einfließen zu lassen“, sagt Willi Schöning. Weiterhin könnten sich alle Mitbürger auch weiterhin an der Online-Umfrage beteiligen oder sich direkt an die CDU-Ratsfraktion wenden: https://erhebung.de/i/9LdxM3KK/Radverkehrskonzept-Warendorf-2025-

Autor: Stephan Ohlmeier
Foto: Dirk Schellhammer