CDU Stadtverband Warendorf

Wofür gibt die Stadt Warendorf ihr Geld aus?

Ein Überblick über die Ausgaben.

Die Personalkosten machen ca. ¼ der Gesamtausgaben aus.

Die Kreisumlage und Jugendamtsumlage gehören zu den Transferaufwendungen mit knapp 52 Millionen, damit ca. 38% Gesamtausgaben.. Kreis- und Jugendamtsumlage machen dabei den größten Anteil daran aus.

Verteilung der Ausgaben 2026Verteilung der Ausgaben 2026

Die Personalaufwendungen der Stadt Warendorf betragen 28.279.000 Euro. Die Versorgungsaufwendungen 3.437.000 Euro. Im aktuellen Plan wird der Stellenplan um 0,2 Stellen reduziert. Allerdings sind im Bereich Brandschutz und Rettungsdienst laut Bürgermeister aufgrund der laufenden Organisationsuntersuchung weitere, zusätzliche Stellen im Laufe des kommenden Jahres nicht auszuschließen. Im Vergleich zu 2025 bleiben damit die Personalkosten insgesamt mit ca. 32 Millionen stabil. Vor fünf Jahren betrugen die Personalkosten noch ca. 23 Millionen (HH-Plan 2021). Allerdings umfasste der Stellenplan anstatt ca. 352 Stellen nur ca. 301 Stellen.

Die allgemeine Kreisumlage und Jugendamtsumlage umfassen ca. 42 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dieser Wert eine Steigerung um ca. 6 Millionen Euro.

Was versteckt sich überhaupt hinter den Transferaufwendungen?

Transferaufwendungen sind Ausgaben, die die Stadt Warendorf tätigt, ohne eine direkte, konkrete Gegenleistung dafür zu erhalten; es sind Zahlungen an Dritte, die der Umverteilung oder Unterstützung dienen, wie Sozialleistungen (Bürgergeld, Kindergeld), Zuschüsse oder Umlagen. Insgesamt umfassen die Transferaufwendungen 2026 ca. 52 Millionen Euro. Darunter die 42 Millionen an den Kreis Warendorf

Hinzu kommen die Sozialtransferaufwendungen der Stadt Warendorf mit zum Beispiel 2 Millionen an Personal- und Sachkosten für die offenen Ganztagsschulen. Ca. 1,5 Millionen fließen an Zuschüssen für nichtkommunale Kindergärten. Aber auch ca. 400.000 Euro für Integrations- und Fördermaßnahmen an Schulen und ca. 200.000 Euro für die Musikschule schlagen zu Buche. Die Ausgaben in diesem Bereich sind von ca. 3,5 Millionen Euro im Jahr 2020 auf ca. 5 Millionen im Jahr 2026 gestiegen.

Neben diesen recht großen Blöcken sei zudem noch ein Blick auf die sonstigen ordentlichen Aufwendungen geworfen. Dieser Anteil beträgt immerhin knapp 10 Millionen Euro. 2020 betrug dieser Bestandteil noch ca. 6 Millionen Euro. Was fällt bei dieser Steigerung ins Auge?

Der Bereich Mieten, Pachten für Gebäude ist von 544.000 Euro auf 1.890.000 Euro gestiegen. Das sind fast 1,5 Millionen Euro mehr Ausgaben für Container an Schulen, an Kindergärten und für Übergangseinrichtungen.

Allerdings ist auch der Anstieg von Organisations- und Marketingsaufwänden von 213.000 Euro auf 461.000 Euro ein erheblicher Aufwuchs.

Einen separaten Blick benötigt der letzte große Ausgabeposten, die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Diese Position macht immerhin knapp 36 Millionen Euro aus, und umfasst damit wie mehr als die bilanziellen Abschreibungen von knapp 7 Millionen Euro.

Ab dazu in einem weiteren Artikel.